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virtualisierung:proxmox:pve_esxi_migration

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virtualisierung:proxmox:pve_esxi_migration [2025/03/25 12:06] – stonevirtualisierung:proxmox:pve_esxi_migration [2025/03/25 14:59] (current) – stone
Line 18: Line 18:
 ===== Import von Ubuntu ===== ===== Import von Ubuntu =====
 Getestet mit einer Ubuntu 24.04 Server VM. \\ Getestet mit einer Ubuntu 24.04 Server VM. \\
-Die Source VM ist dabei ausgeschalten und die Services sind daher down.+Die Source VM ist dabei ausgeschalten und die Services sind daher down. Es darf kein Snapshot auf der VM sein.
  
 Folgende Schritte müssen durchgeführt werden: Folgende Schritte müssen durchgeführt werden:
-  - Falls die VMware Tools installiert sind sollten man dies deinstallieren. Die OpenVM Tools stellen kein Problem darstellen+  - Falls die VMware Tools installiert sind sollten man diese deinstallieren. Die OpenVM Tools sind nicht problematisch
   - Abschalten der Source VM auf dem ESX   - Abschalten der Source VM auf dem ESX
   - Importieren der VM im PVE   - Importieren der VM im PVE
Line 27: Line 27:
     - Suchen der VM die importiert werden soll     - Suchen der VM die importiert werden soll
     - VMID: ID vergeben     - VMID: ID vergeben
-    - Sockets / Cores / Mem / Name / CPU Type: Kontrolle ob die Einstellungen zu passen+    - Sockets / Cores / Mem / Name / CPU Type: Kontrolle der Einstellungen. Diese können später auch angepasst werden.
     - Bei Advanced     - Bei Advanced
-      - Disks: Zuweisung in welchen Datastore die Diskfiles importiert werden soll und in welchem Format+      - Disks: Zuweisung in welchen Datastore die Diskfiles importiert werden sollen und in welchen Format
       - SCSI Controller: VirtIO SCSI       - SCSI Controller: VirtIO SCSI
       - Network Model: VirtIO       - Network Model: VirtIO
Line 36: Line 36:
   - Abschließende Kontrolle der Hardware Settings der VM   - Abschließende Kontrolle der Hardware Settings der VM
   - Starten der VM   - Starten der VM
-  - Kontrolle ob die Disken, Mountpoints und das Netzwerk passt und funktioniert +  - Kontrolle ob die Disken, Mountpoints und das Netzwerk in Ordnung sind und funktionieren. 
-    - Es kann sein das die VM kein Netzwerk hat weil ein anderes Interface erkannt wird. Dann muss man nur schauen wie das aktuelle Interface heisst und dieses in der netplan Config ändern.+    - Es kann sein das die VM kein Netzwerk hat weil ein anderes Interface erkannt wurde. Ist dies der Fall muss man mit schauen wie das neue Interface heisst (ip -br a) und die Netzwerkconfig via netplan anpassen.
     - QEMU Guest Agent aktivieren und installieren     - QEMU Guest Agent aktivieren und installieren
-      - In PVE auf der VM unter Options den QEMU Guest Agent+      - IM PVE auf der VM unter Options den QEMU Guest Agent aktivieren
       - Installieren des QEMU Agents -> apt install qemu-guest-agent       - Installieren des QEMU Agents -> apt install qemu-guest-agent
       - Deinstallieren der Open-VM-Tools -> apt remove open-vm-tools       - Deinstallieren der Open-VM-Tools -> apt remove open-vm-tools
       - Reboot der VM       - Reboot der VM
  
-Danach sollte die Ubuntu VM ganz normal mit den richtigen VirtIO Settings und Treiber in PVE laufen.+Danach sollte die Ubuntu VM ganz normal mit den richtigen VirtIO Settings und Treibern in PVE laufen.
  
 \\ \\
Line 52: Line 52:
 Getestet mit Oracle Enterprise 9 U5 \\ Getestet mit Oracle Enterprise 9 U5 \\
  
-Die Source VM ist dabei ausgeschalten und die Services sind daher down.+Die Source VM ist dabei ausgeschalten und die Services sind daher down. Es darf kein Snapshot auf der VM sein.
  
 Folgende Schritte müssen durchgeführt werden: Folgende Schritte müssen durchgeführt werden:
-  - Falls die VMware Tools installiert sind sollten man dies deinstallieren. Die OpenVM Tools stellen kein Problem darstellen+  - Falls die VMware Tools installiert sind sollten man diese deinstallieren. Die OpenVM Tools sind nicht problematisch
   - Dem Kernel muss noch gesagt werden das er beim booten nach neuer Hardware scannen soll um die richtigen Treiber zu laden -> dracut --force --no-hostonly   - Dem Kernel muss noch gesagt werden das er beim booten nach neuer Hardware scannen soll um die richtigen Treiber zu laden -> dracut --force --no-hostonly
   - Abschalten der Source VM auf dem ESX   - Abschalten der Source VM auf dem ESX
Line 62: Line 62:
     - Suchen der VM die importiert werden soll     - Suchen der VM die importiert werden soll
     - VMID: ID vergeben     - VMID: ID vergeben
-    - Sockets / Cores / Mem / Name / CPU Type: Kontrolle ob die Einstellungen zu passen+    - Sockets / Cores / Mem / Name / CPU Type: Kontrolle der Einstellungen. Diese können später auch angepasst werden.
     - Bei Advanced     - Bei Advanced
-      - Disks: Zuweisung in welchen Datastore die Diskfiles importiert werden soll und in welchem Format+      - Disks: Zuweisung in welchen Datastore die Diskfiles importiert werden sollen und in welchen Format
       - SCSI Controller: VirtIO SCSI       - SCSI Controller: VirtIO SCSI
       - Network Model: VirtIO       - Network Model: VirtIO
Line 71: Line 71:
   - Abschließende Kontrolle der Hardware Settings der VM   - Abschließende Kontrolle der Hardware Settings der VM
   - Starten der VM   - Starten der VM
-  - Kontrolle ob die Disken, Mountpoints und das Netzwerk passt und funktioniert +  - Kontrolle ob die Disken, Mountpoints und das Netzwerk in Ordnung sind und funktionieren. 
-    - Es kann sein das die VM kein Netzwerk hat weil ein anderes Interface erkannt wird. Dann muss man nur schauen wie das aktuelle Interface heisst und dieses in der netplan Config ändern.+     - Es kann sein das die VM kein Netzwerk hat weil ein anderes Interface erkannt wurde. Ist dies der Fall muss man mit schauen wie das neue Interface heisst (ip -br a) und die Netzwerkconfig via NetworkManager anpassen.
     - QEMU Guest Agent aktivieren und installieren     - QEMU Guest Agent aktivieren und installieren
-      - In PVE auf der VM unter Options den QEMU Guest Agent+      - IM PVE auf der VM unter Options den QEMU Guest Agent aktivieren
       - Installieren des QEMU Agents -> yum install qemu-guest-agent       - Installieren des QEMU Agents -> yum install qemu-guest-agent
       - Deinstallieren der Open-VM-Tools -> yum remove open-vm-tools       - Deinstallieren der Open-VM-Tools -> yum remove open-vm-tools
       - Reboot der VM       - Reboot der VM
  
-Danach sollte die Redhat / Oracle VM ganz normal mit den richtigen VirtIO Settings und Treiber in PVE laufen.+Danach sollte die Redhat / Oracle VM ganz normal mit den richtigen VirtIO Settings und Treibern in PVE laufen.
  
 \\ \\
Line 87: Line 87:
 Getestet mit einem Windows Server 2022 \\ Getestet mit einem Windows Server 2022 \\
  
 +Die Source VM ist dabei ausgeschalten und die Services sind daher down. Es darf kein Snapshot auf der VM sein.
  
 +Folgende Schritte müssen durchgeführt werden:
 +  - Falls die VMware Tools installiert sind müssen diese deinstalliert werden! (Dieser Schritt darf nicht vergessen werden da man die Tools nach der Migration fast nicht mehr weg bekommt)
 +  - Abschalten der Source VM auf dem ESX
 +  - Importieren der VM im PVE
 +    - ESX Datastore im PVE anklicken.
 +    - Suchen der VM die importiert werden soll
 +    - VMID: ID vergeben
 +    - Sockets / Cores / Mem / Name / CPU Type: Kontrolle der Einstellungen. Diese können später auch angepasst werden.
 +    - Bei Advanced
 +      - Disks: Zuweisung in welchen Datastore die Diskfiles importiert werden sollen und in welchen Format
 +      - SCSI Controller: VirtIO SCSI
 +      - Network Model: VirtIO
 +      - Bridge: Zuweisung der richtigen Bridge / VLAN
 +  - Import - und warten... 
 +  - Abschließende Kontrolle der Hardware Settings der VM
 +  - Downlaod der VirtIO Treiber ISO auf dem PVE --> [[https://fedorapeople.org/groups/virt/virtio-win/direct-downloads/stable-virtio/virtio-win.iso]]
 +    - Das ISO File vom VirtIO muss über das virtuelle CDRom eingebunden werden
 +  - Starten der VM
 +  - Installieren der VirtIO Treiber -> vom ISO das File virtio-win-gt-x64 installieren
 +  - QEMU Guest Agent aktivieren und installieren
 +    - IM PVE auf der VM unter Options den QEMU Guest Agent aktivieren
 +    - Installieren des QEMU Agents -> vom ISO (wie bei VirtIO) das File virtio-win-guest-tools installieren
 +    - Reboot der VM
  
  
virtualisierung/proxmox/pve_esxi_migration.1742904375.txt.gz · Last modified: by stone